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Disappointed and still brooding about our short race we are waiting for some pictures from the organizations photographers… Using the link below you can a read a short report about the race and the winning teams including the time they needed to finish the race. Also some new pictures of all team members.
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Enttäuscht und immer noch grübelnd über unser kurzes Rennen warten wir noch auf Bilder von den Fotografen der Organisation… Wenn ihr dem Link unten folgt könnt ihr einen kurzen Bericht über das Rennen, die Gewinnerteams und die benötigten Zeiten, um das Rennen zu beenden, lesen. Neue Bilder aller Teammitglieder sind dort auch zu sehen.

History 2016 – Patagonian Expedition Race

Opening Ceremony Team

Attempt to reenter the race

3 days ago Thilo and Tom tried to reenter the race at CP-09 continuing with the first kayak section and the mountain trekking. The plan of them was to finish the race without time measurement, but race director Stjepan didn’t agree. So the whole team spent some days in Torres del Paine NP in order to cope with the sudden end of our race. —————————-

Vor 3 Tagen haben Thilo und Tom versucht ab CP-09 wieder in das Rennen einzusteigen und mit der ersten Kajaketappe und Bergetappe weiterzumachen. Der Plan der beiden war das Rennen außerhalb der Wertung zu beenden, Renndirektor Stjepan hat aber nicht zugestimmt. Um das schnelle Ende unseres Rennens zu verarbeiten, war das ganze Team noch im Torres del Paine Nationalpark.  

   

Statement to our race progress and withdrawal

Race director Stjepan Pavcic started the race February 16th, 2016, at 08:00 o’clock a.m. close to a lighthouse at Punta Dungeness at the Atlantic Ocean.
The first teams began to run. Unimpressed we marched along the coastline of the Strait of Magellan with an average speed of approximately 5-6 km/h. On soft surface we tracked a big part of the first section together with the Canadian Team Odesea. Unfortunalety during the 34 km of trekking Laura’s handicapped achilles tendon began to hurt again. Nevertheless we kept our pace and reached CP-01 four hours ahead of the mandatory time.

We assembled our bikes in order to continue with the 272km bike ride. During the next 30 minutes the weather changed from sunny to rainy to hail. Head wind up to 80 km/h since the beginning of the race slowed down all the teams – especially while cycling. For a few kilometers we worked together with the Canadians against the wind. 

A pain pill Laura took earlier at CP-01 led to sickness and loss of appetit. Without the necessary energy we struggled to keep up our pace. After four hours of rest we continued cycling- unfortunately we didn’t advanve as fast as necessary.

Reaching CP-02 we talked about our progress and our further tactics. Being aware that we had to speed up we continued cycling. After six hours we had to stop for four hours again hoping to compensate the lack of power from not being able to eat enough. Although recovery was missing we continued racing. Another 90 minutes along the road at night we realized we won’t be able to reach the next checkpoint, so we had to withdraw from the race.

We are sad and disappointed but want to thank everyone for supporting us!!! Thank you very very much!!!

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Bericht über den Verlauf unseres Rennens und Gründe für den Rennabbruch

Renndirektor Stjepan Pavcic startete das Rennen am 16.2. um 8 Uhr in der Nähe des Leuchtturms bei Punta Dungeness am Atlantik. 

Die ersten Teams rannten los. Unbeeindruckt marschierten wir entlang der Küste der Magellanstraße mit ca. 5-6 km/h. Auf weichem Untergrund liefen wir einen Großteil der ersten Etappe mit dem kanadischen Team Odesea. Unglücklicherweise machte sich Lauras angeschlagene Achillessehne während der 34 km Strecke bemerkbar. Trotzdem hielten wir unsere Geschwindigkeit und kamen 4 Stunden vor der vorgeschriebenen Zeit am CP-01 an.

Wir bauten unsere Bikes zusammen und setzten das Rennen mit der 272 km langen Radstrecke fort. In den nächsten 30 Minuten wechselte das Wetter zwischen sonnig, regnerisch und Hagelschauern. Seit Beginn des Rennens machte Gegenwind mit Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h allen Teams das Leben schwer. Einige Kilometer arbeiteten wir zusammen mit dem kanadischen Team Osedea gegen den Wind. 
Lauras eingenommene Schmerztablette führte zu Übelkeit und Appetitlosigkeit. Ohne die notwendige Energie schafften wir es nicht unsere Geschwindigkeit zu halten. Nach einer 4stündigen Pause ging es weiter. Leider kamen wir nicht so schnell voran wie nötig. 

Im CP-02 diskutierten wir über unser Vorankommen und die weitere Taktik. Mit dem Wissen, dass wir schneller werden müssen setzten wir das Rennen fort. Nach weiteren 6 Stunden auf dem Rad mussten wir erneut eine 4stündige Pause einlegen und hofften den fehlenden Energiebedarf decken zu können und uns etwas zu erholen. Obwohl der gewünschte Effekt nicht eintrat machten wir weiter. 90 Minuten später in der Nacht mussten wir feststellen, dass wir den nächsten Checkpoint so nicht erreichen würden und das Rennen beenden. 

Wir sind wirklich traurig und enttäuscht, wollen uns aber hiermit bei allen Personen und Firmen für die tolle Unterstützung bedanken!!! Vielen vielen Dank!!!